Die Spendenaktion

Die Arbeit der Streckensicherung ist eine sehr interessante Tätigkeit. Hier kann man Motorsport hautnah erleben und zugleich etwas für die Sicherheit bei Motorsportveranstaltungen beitragen. Der Einsatz bei Rennveranstaltungen erfolgt nach absolvierter Ausbildung zum "Sportwart der Streckensicherung" und anschließende ausführliche Einweisung an der Strecke durch erfahrene Kollegen. Dass dieser Job aber auch nicht ungefährlich ist, zeigten leider einige tragische Ereignisse in den vergangenen Jahren.

Im Jahr 2002 verunglückte der Sportwart Markus Krämer bei der Ausübung dieses Ehrenamtes während eines Rennens auf der Nürburgring Nordschleife. Bei einem Hilfseinsatz wurde das Fahrzeug, mit dem Markus unterwegs war, von einem Rennteilnehmer mit hoher Geschwindigkeit getroffen. Markus wurde bei diesem Unfall so schwer verletzt, dass er seitdem an den Rollstuhl gefesselt ist. Auch in diesem Jahr ereignete sich ein schwerer Unfall unter Beteiligung eines ehrenamtlichen Sportwartes   im Rahmen einer Rennveranstaltung auf dem Nürburgring. Es ist zu befürchten, dass auch hier  bleibende Einschränkungen zurückbleiben.

Um Markus und anderen zu Schaden gekommenen Sportwarten das Leben ein wenig zu erleichtern, die notwendigen Therapien und Medikamente zu ermöglichen, die nicht von der Krankenkasse oder der Berufsgenossenschaft erstattet werden, wurde diese Spendenaktion ins Leben gerufen.

Des Weiteren werden präventive Maßnahmen zur Unfallverhütung und Vorsorge durchgeführt. Für alle am Nürburgring ehrenamtlich tätigen Sportwarte der Streckensicherung wurde eine Unfallversicherung eingerichtet. Die erforderlichen Kosten für die Prämie wird vom Verein beglichen. Außerdem wird für die Arbeit an der Rennstrecke zum Beispiel Schutzkleidung zur Verfügung gestellt.

Alle direkt eingehenden Spenden werden in vollem Umfang ohne Abzug von Gebühren dem Spenden- konto gutgeschrieben. Bei Aktionen für diese Spendenaktion werden die dort entstandenen Kosten von der Spendensumme abgezogen.